systemd auch für MySQLer auf dem Vormarsch

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systemd ist auf dem Vormarsch. Auch MySQLer werden sich damit arangieren müssen.

Hier ein kleines Beispiel mit MariaDB und Centos7 :)

Wer z.B. den tableopencache erhöhen wollte konnte dies schlicht konfigurieren. Der Prozess startete als user root und hatte keine limit Probleme.

Im service File von Centos läuft der Prozess gleich als Unix User mysql.

[Service]
Type=simple
User=mysql
Group=mysql
..

Dieser User ist nicht in der Lage seine limits nach oben zu veränden. In dem Error Log sollte etwas in folgender Art zu lesen sein:

150303 11:57:02 [Warning] Changed limits: max_open_files: 1024  
 max_connections: 214  table_cache: 400

Netter Weise ist im Service File selbst ein Hinweis auf LimitNOFILE. Nur wer liest das Service File?

Und bitte wie dort dokumentiert die Erweiterung als eigene Datei unter /etc/systemd/system/mariadb.service.d/limits.conf anlegen. Ob es nun limits heißt, ist egal. Bitte nicht die Dateien unter /usr/lib/systemd/system ändern. Die gehören dem Paketmaintainer und sind beim nächsten Update eventuell weg:)

Viel Spaß

Erkan

P.S.: Das Centos Service File selbst ruft /usr/bin/mysqld_safe auf. Halte ich ja für mehr als schlecht. Aber das ist eine andere Geschichte ;)

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Erkan hat - nachdem er mir einen entscheidenden Tipp gab - es auch gleich selber verbloggt. Die Limits für MariaDB (ich musste an den "open files" schrauben) werden nicht - wie bei SystemV üblich - in der Datei /etc/security/limits.conf gesetzt, sondern n Mehr

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